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WebApp-Icons für Chrome auf Android definieren

Das Android-Maskottchen: ein grüner Roboter

WebApps sind im Grunde einfach Webseiten, die man mit eigenen Icon auf seinen Smartphone installieren kann. Die Nutzer brauchen so nicht über einen Appstore zu gehen.Um eine solche WebApp zu entwickeln müssen wir dem HTML-Code einer Webseite zusätzliche Informationen mitgeben: die generelle Eigenschaft “WebApp-fähig” sowie mindestens ein Icon. Apple hat sich hier ein Link-Element mit Namen “apple-touch-icon” ausgedacht, zunächst in der krummen Größe von 57 Pixel. Dann kamen neue Geräte und Auflösungen, und Ruck-Zuck durfte man 4 verschiedene Icons allein für Apple definieren.Android hat WebApps bisher zwar auch unterstützt, aber eher halbherzig. Weiterlesen →

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Pekings NFC-Karte für den öffentlichen Nahverkehr

Beijing Yikaton Card

Auf meinen Schreibtisch liegt ein Mitbringsel aus Peking: eine sogenannte Yikatong-Karte. Mit der Karte werden U-Bahnen, Busse und inzwischen auch Taxis bezahlt. Die Karte wird an Automaten mit Guthaben aufgeladen. Beim Einstieg in den Bus hält man die Karte an eine Lesegerät, beim Ausstieg hält man sie erneut an ein Lesegerät, der Fahrpreis wird ermittelt und vom Guthaben abgezogen. Im Gegensatz zu den vielen “Mobile Payment”-Experimenten hier wird dieses System offenbar schon einige Jahre täglich von Millionen Menschen benutzt. Weiterlesen →

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Smart City, die IT-Sicht

Der Begriff „Smart City“ muss zunächst einmal nicht unbedingt etwas mit IT zu tun haben. (vergleiche Teil 1: Smart City, ein Begriff, viele Bedeutungen)

Aus Sicht eines Informatikers ist nun eine Stadt auch ein informationsverarbeitendes Gebilde. Und so versteht man in der IT unter “Smart Cities” meist ein System aus sehr vielen in der Stadt verteilten Datenquellen und Aktoren, und der IT-Infrastruktur, um sie sinnvoll nutzen zu können. Weiterlesen →

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Smart City – ein Begriff, viele Bedeutungen

Der Begriff Smart City wird in letzter Zeit inflationär gebraucht. Jede Stadt, die was auf sich hält, möchte gerne eine Smart City sein. Mit dem Begriff selbst können die meisten Bürger jedoch noch keine klare Vorstellung verbinden. Sicher gibt es Definitionen des Begriffs. Entscheidend gerade bei neuen Begriffen ist, wie sie verwendet werden.

Wo gibt es tatsächlich etwas neues, wo wird nur versucht, eigentlich einfache Apps oder andere Dienstleistungen zu verkaufen? Bei welchen Themen passiert tatsächlich etwas? Um mehr Klarheit zu schaffen habe ich Dokumente von verschiedenen Akteuren analysiert.

EU Ebene

Die EU hat unter dem Begriff “digitale Agenda” eine Stakeholder-Plattform ins Leben gerufen: eu-smartcities.eu

Smart City Infografik

Eine von der EU veröffentlichte Infografik zeigt Problemstellungen, Akteure und Aufgabenfelder der Smart-City-Innovation-Partnerschaft.

Auf dieser Plattform gab es zunächst drei thematische Arbeitsgruppen:

  • Energieeffizienz und Gebäude
  • Energieverteilungs-Netzwerke
  • Mobilität und Transport

Weiterhin gab es noch Querschnitt-Themengruppen, die sich mit IT oder Finanzierung beschäftigen, das war es dann aber schon mit den Themen. Inzwischen gibt es über diese doch sehr funktionalen Themenfelder hinaus bei den sogenannten “Action Clustern” auch ein Thema “Citizen Focus”.

Berlin

In Berlin hat der Senat eine Arbeitsgruppe Smart City Berlin (SCB) gegründet. In einem Eckpunktepapier definiert diese AG den Begriff Smart City mit “Städte und Regionen, die sich die Aufgabe gesetzt haben, Zukunftsprobleme der Stadt zu identifizieren und dann zu lösen“. Das Identifizieren der Probleme ist also ein gesonderter Schritt. Verschiedene Städte haben verschiedene Ziele.

Die selbst gegebene Aufgabe soll durch Zusammenwirken verschiedener Akteure angegangen werden (Politik, Verwaltung, Gesellschaft, Wissenschaft, Wirtschaft)

Die Smart City AG reklamiert einen ganzheitlichen Ansatz, der die Schaffung einer höheren Lebensqualität sowie Stärkung der Innovationskraft (also Meta-Innovation) zum Ziel hat.

Als etwas konkretere Themenfelder nennt das Eckpunktepapier wieder Umwelt, Energie und Mobilität, zusätzlich Gesundheit, Sicherheit und demografischer Wandel.

Hamburg

Containerschiff und Containerbrücken zum entladen der Container

Containerverladung im Hafen. Schon seit einigen Jahren gibt es zum Transport der Container autonome Vehikel. Zukünftig soll der Zubringerverkehr noch weiter vernetzt werden.

Smart City wird in Hamburg offenbar von der Behörde “Wirtschaft, Verkehr und Innovation” besetzt. Auf der Hamburg-Webseite wird Smart City definiert als „kluge und vernetzte Stadt“.

Ziele sind

  • Lebensqualität verbessern,
  • effiziente Mobilität,
  • Umwelt (Ressourcen schonen, weniger Umweltschädlichkeit)
  • Nutzen von “innovativer Infrastruktur”

Als Arbeitsfelder kann ich erkennen:

  • der Hafen (Smart Port). Hier werden wohl Sensornetzwerke eingesetzt werden.
  • Straßenbeleuchtung und Ampeln
  • Erfassung und Steuern von Verkehrsströmen
  • Bürgerkiosk (Eine Art Container mit Videoverbindung in andere Behörden)

Obwohl Lebensqualität bei den Zielen an erster Stelle genannt wurde, scheint das Thema in Hamburg vor allem von der Wirtschaft (genauer: einzelnen Wirtschaftsakteuren) getrieben. Besonders wird die Partnerschaft mit dem amerikanischen Netzwerkausrüster Cisco hervorgehoben.

Erstaunlicherweise nicht Thema ist alles, was für die internationale Bauausstellung (IBA) von 2006-2013 passiert ist. Immerhin sah sich die IBA auch als Stadtlabor: „Mitten in Hamburg suchte die IBA Antworten auf die dringendsten Fragen der modernen Stadt, um Projekte für die Zukunft der Metropolen zu zeigen.

Paris / San Francisco

Centre Pompidou in Paris

Centre Pompidou: ein mutiges Architekturkonzept. Der Platz davor dient trotzdem oder gerade deswegen als Treffpunkt.

Hier habe ich eine schöne Zusammenfassung von Marie-Perrine Durot von der „PRIME transatlantic innovation platform” gefunden. (Interview veröffentlicht in „Atelier“, Herausgeber: BNP-PARIBAS).

Frau Durot entwirft folgendes Programm unter dem Begriff Smart City:

  1.  Zunächst mal geht es darum, Sektoren, die bisher nichts miteinander zu tun hatten, in einen Dialog zu treten und gemeinsam zu arbeiten.
  2. die Art wie Entscheidungsträger, Experten und Bürger für Projekte in der Stadt interagieren, sollen Ihren Worten nach “de-compartmentalize“ werden (aus Behördenzwängen befreien).
  3. Städte solle voneinander lernen. Die geografische Isolation soll aufgebrochen werden.

Teil 2

Der zweite Teil dieser Analyse behandelt die Nutzung des Begriffs Smart City in der IT-Szene.

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Ich bin Mitgewinner des dritten Preises beim Speedup Europe Bootcamp! Aufgabe war es, eine Geschäftsidee zu entwickeln und präsentieren, die Services von FIWARE nutzt. Unser Team hat sich die Qualitätskontrolle für Offshore-Windkraftanlagen vorgenommen.

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Analyse der App “NFC-Hunt” von Google

Das Android-Maskottchen: ein grüner Roboter

Für die Entwicklerkonferenz IO-2013 hat Google eine Art Schnitzeljagd veranstaltet, um die praktische Nutzung von NFC zu demonstrieren. Die Teilnehmer brauchten dafür ein NFC-fähiges Android und haben sich dann eine App mit Namen “NFC-Hunt” installiert. Die App gab Hinweise, wo in der realen Umgebung NFC-Tags zu finden sind. Diese Tags mussten gefunden und gescannt werden, worauf die App Hinweise für die nächste Station gab.

Google hat den Quelltext von NFC-Hunt dankenswerterweise veröffentlicht. Man hat damit ein schönes Beispiel wie eine echte NFC-Anwendung zu programmieren ist. Als ich den Quelltext nachvollziehen wollte fielen mir Lücken in der Dokumentation auf. Gerade die interessanten Teile musste ich relativ mühsam zusammensuchen: wie erreiche ich es, dass meine App auf NFC-Tags lauscht und wie reagiere ich dann. Hier kommt jetzt das Ergebnis meiner Recherche:

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Invertierte Lautstärkeregler

Wenn ich an meinen elektronischen Geräten die Lautstärke verstellen möchte, drücke ich gelegentlich erst mal auf die Laut-Taste statt auf die Leise-Taste. Wieso habe ich da Probleme? Schauen wir uns die Zuordnung der Lautstärketasten zum Lautstärkeregler beim Android-Tablet Nexus 7 an:

Lautstärketasten eines Tablets

Zuordnung der Lautstärketasten im Querformat beim Nexus 7

Wenn ich die linke Taste drücke, wird der Ton lauter und der Schieberegler bewegt sich nach rechts. Um den Schieberegler nach links zu bewegen, muss ich rechts drücken. What you see is the opposite of what you get.

Wieso belegt man die Tasten so? Weiterlesen →

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Counter mit TortendiagrammHabe gerade eine neues Video bei YouTube hochgeladen, es zeigt die Android-Portierung von Handylearn Counter. Besonders gut gefällt mir, wie sich das Tortendiagramm dynamisch mit Tastendrücken ändert, um die veränderten prozentualen Anteile zu zeigen.

Die ursprüngliche J2ME-Version hat inzwischen sechs-stellige Downloadzahlen und ist besonders beliebt in Indien, Mexiko und Argentinien.

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Neue Android-Funktionen für den Unternehmenseinsatz

Das Android-Maskottchen: ein grüner Roboter

Google hat neue Funktionen für Android angekündigt, die speziell den Einsatz in Unternehmen unterstützen sollen. Diese Verbesserungen sollen in der nächste Version Android-L Android 5 “Lollipop” enthalten sein.

Wenn Mitarbeiter auf Unternehmensdaten mit dem Smartphone zugreifen, möchte man eine strikte Trennung der Unternehmensdaten von den privaten Daten und eine Abschottung von privat genutzten Dienste. Selbst wenn man seinen Mitarbeitern vertraut, sollten privat installierte Apps doch nicht unbemerkt auf Unternehmensdaten zugreifen können.

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