Artikelformat

Huawei, Kelsterbach, Rüsselsheim und Raunheim

Notizen zu Smart City

Auf der CeBIT war ich bei der Vertragsunterzeichnung der Bürgermeister von drei hessischen Städten mit dem chinesischen Technologiekonzern Huawei zu gegen.

Vertragsunterzeichnung der Bürgermeister von Kelsterback, Rüsselsheim, Raunheim und Huawei

Rüsselsheims Oberbürgermeister Patrick Burghardt, Raunheims Bürgermeister Thomas Jühe, und Kelsterbachs Bürgermeister Manfred Ockel unterzeichen mit Pablo Cui von Huawei eine Smart-City-Vereinbarung

Die Städte liegen in der wirtschaftlich aktiven Rhein-Main-Region, haben jedoch zusammen weniger Einwohner als Huawei Mitarbeiter hat.

Worum ging es in den Vertrag? Die Städte wollen Smart-City-Services beziehen, und Huawei will ein Smart-City-Ausstellungscenter eröffnen.

Welche smarten Services sind das genau? Die Rede der Bürgermeister blieben relativ allgemein. Liest man die Presseerklärung, so fällt als konkretes Projekt nur der Aufbau eines Glasfasernetzes auf. Etwas vielfältigere Inhalte hat das Deutsch-Chinesisches Smart-City-Forum behandelt, das im September 2014 in Rüsselsheim stattfand.
Huawei selbst legt die Schwerpunkte von Smart City auf seiner Webseite wie folgt:

“In a nutshell, a Smart City describes the integrated management of information that creates value by applying advanced technologies to search, access, transfer, and process information.”

Verkürzt gesagt ist demnach Smart City einfach Informationsmanagement. Also sozusagen eine Datenbank.
Als konkretere Anwendungen nennt Huawei in dieser Reihenfolge:

  • Regierung und Verwaltung (e-Goverment)
  • Verkehrsteuerung (e-Traffic)
  • Videoüberwachung (Video surveillance )
  • Gesundheit und Bildung (e-Health and e-Education)
  • Heimüberwachung (e-Home)

Weiter werden auch technische Voraussetzungen genannt:

“A Smart City needs to support services like E1, E3, DS3, STM-1, PRI, ATM, FR and X.25.”

Insgesamt bietet uns Huawei also eine sehr technische Interpretation des Begriffs Smart City an. Das ist natürlich nicht so überraschend, denn sie wollen schließlich Technik verkaufen.

Autor: Karsten Meier

Weil ich gerne Probleme löse bin ich Informatiker geworden. Für meine Kunden berate und konzeptioniere ich und entwickle mit fast allem, was einen Prozessor hat. Sie finden mich auch auf Twitter

Hinterlassen Sie eine Antwort

Pflichtfelder sind mit * markiert.