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Neue Android-Funktionen für den Unternehmenseinsatz

Das Android-Maskottchen: ein grüner Roboter

Google hat neue Funktionen für Android angekündigt, die speziell den Einsatz in Unternehmen unterstützen sollen. Diese Verbesserungen sollen in der nächste Version Android-L Android 5 “Lollipop” enthalten sein.

Wenn Mitarbeiter auf Unternehmensdaten mit dem Smartphone zugreifen, möchte man eine strikte Trennung der Unternehmensdaten von den privaten Daten und eine Abschottung von privat genutzten Dienste. Selbst wenn man seinen Mitarbeitern vertraut, sollten privat installierte Apps doch nicht unbemerkt auf Unternehmensdaten zugreifen können.

Update: Inzwischen wurde Android L in Android 5 Lollipop umbenannt. (21.10.2014)

In Android L wird es spezielle Nutzerprofile geben. Diese erhalten Ihren eigenen Speicherbereich, der auch verschlüsselt gespeichert wird. Jede App sieht nur die Daten in dem ihr zugewiesenen Nutzerprofil.

Weitere Verbesserungen in Android L haben keine direkten Auswirkungen, sie ermöglichen Drittanbietern jedoch bessere Device-Management-Lösungen. So gibt es jetzt weitere spezielle APIs zum Zugriff auf Systemeinstellungen.

Beispielnutzen

Mitarbeiter eines Unternehmens können auf Geschäftsreise auf Unternehmensdaten zugreifen oder spezielle Firmenapps nutzen. Geht das Smartphone verloren, kann der Dieb nicht einfach die Geschäftsdaten per USB auslesen. Installiert sich der Geschäftsreisende eine unglaublich praktische Synchronisationsapp, um seine Fotos mit der Familie zu teilen, landen nicht unbemerkt auch noch Unternehmensdaten in der Cloud.

Die neuen Erweiterungen helfen also Android für den Unternehmenseinsatz sicher und besser managebar zu machen. Jedoch sind Google und andere Anbieter mit ihren datenschutzkritischen Services weiterhin nur eine Wischgeste entfernt. Für viele Szenarien bleibt deshalb eine speziell für den Unternehmenseinsatz entschlackte und angepasste Android-Version die bessere Option.

Weitere Information in Android-Entwickler-Blog

Autor: Karsten Meier

Weil ich gerne Probleme löse bin ich Informatiker geworden. Für meine Kunden berate und konzeptioniere ich und entwickle mit fast allem, was einen Prozessor hat. Sie finden mich auch auf Twitter

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